Podiumsdiskussion

Alle Infos zur Podiumsdiskussion des DFPK 2020:
  • Wann? Am 26. März um 18:30 Uhr (Einlass ab 18:00 Uhr)
  • Wo? Haus der Universität, Schadowplatz 14, 40212 Düsseldorf
  • Eintritt frei
  • Gäste:
    • Nicolas Dombeck, Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Onlinekommunikation Bündnis 90/Die Grünen NRW.
    • Sophie von der Tann, Journalistin, BR-Hauptstadtstudio, Host der News-WG
    • Alexander Vogt, MdL, medienpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW und Mitglied im Ausschuss für Digitales und Innovation
    • Prof. Dr. Ursula Hoffmann-Lange, Universitätsprofessorin für Politikwissenschaft an der Universität Bamberg (Emeriti), Politische Kulturforschung mit den Schwerpunkten Eliten bzw. Jugend, Demokratieforschung, Elitenforschung
    • Anton Klees, Internetunternehmer und Mitbegründer von 10000Flies.de
  • Moderation:Julia von Cube (WDR)
Das Thema: Jugend, Politik und ein Kommunikationsproblem?

Die Jugend macht mobil. Sie geht auf die Straße, schreibt Petitionen und gründet Bewegungen, um ihre politischen Forderungen deutlich zu machen. Das haben spätestens die Debatte um Uploadfilter im Netz und die Demonstrationen der Fridays-for-Future-Bewegung gezeigt. Auch online werden YouTuber wie Rezo oder LeFloid zu Sprachrohren einer ganzen Generation und kanalisieren ein bis dato ungeahntes politisches Potential, das nun – wenn auch mit reichlich Verspätung – in der Politik anzukommen scheint.

Vielen Politikern fällt es aber sichtlich schwer, die richtigen Antworten auf die Bedürfnisse und Interessen der Jugend zu finden. Der Umgang von CDU und SPD mit Youtuber Rezo, der Misserfolg des Youtubekanals “CSYOU”, der Vorschlag des Bundesinnenministers, die Gamingszene stärker zu überwachen,  oder der Kommentar Christian Lindners, Klimapolitik sei „eine Sache für Profis“, die die Kompetenzen der „Fridays for Future“-Aktivist*innen übersteige: All diese Beispiele zeugen nicht nur von einer fehlgeschlagenen Kommunikation zwischen Politik und Jugend, sondern verdeutlichen den bereits tiefen Graben, der zwischen Politik und Jungwählern existiert. Doch Politik muss alle Generationen mitnehmen – Jung und Alt gleichermaßen – um Akzeptanz für politische Entscheidung hervorzurufen.

Fast ein Jahr  nach #RezoGate bleibt somit die Frage, wie die Politik ihre politischen Programme und Entscheidungen an die Jugend vermitteln kann, aber auch, ob sie die Interessen junger Menschen wahrnimmt und angemessen berücksichtigt. Reichen ein Facebookaccount und der obligatorische Twitter-Post am Abend, um bei der Jugend anzukommen? Bei welchen Themen gelingt bereits der erfolgreiche Austausch zwischen Politik und Jugend und wo gibt es Nachholbedarf? Und was hält denn jetzt eigentlich besagte Jugend von dieser ganzen Politik? All diese Fragen und noch viel mehr wollen wir unter dem diesjährigen Titel

„Aber wir sind doch bei Facebook! Kommuniziert die Politik an der Jugend vorbei?“

mit unseren Gästen aus Politik, Journalismus und Wissenschaft am Abend des 26. März 2020 diskutieren.

Wir freuen uns auf einen spannenden Abend und laden herzlich dazu ein, sich gemeinsam mit unseren Gästen auszutauschen. Anschließend werden wir den Abend bei einem gemütlichen Get-Together ausklingen lassen.